FAQ – iFLY® foilendes Katamaran Segeln
Alles Wissenswerte über Foil-Control, Handling, Setup, Performance und Ownership
Hydrofoil Sailing DNA: iFLY15 und iFLY® RAZZOR Pro – Engineered for Speed and Control
1 – iFLY® Konzept und Segeleigenschaften
Der iFLY® basiert auf einer klaren Idee: Performance durch kontrollierbare Geschwindigkeit. Viele Foiler werden mit zunehmendem Tempo anspruchsvoll oder funktionieren nur in einem engen Bereich wirklich sauber. Der iFLY15 wurde bewusst anders entwickelt. Das FlySafe® System stabilisiert die Flight Attitude, sodass sich der Segler auf Trim, Speed, Winkel und Manöver konzentrieren kann, statt permanent Pitch und Flughöhe korrigieren zu müssen. Das Ergebnis ist ein Boot, das echte Performance liefert und gleichzeitig deutlich beherrschbarer bleibt.
Beides. Genau das macht das Konzept aus. Der iFLY15 wurde so entwickelt, dass der Einstieg ins Foilen deutlich realistischer wird, bei voller Performance für ambitionierte Segler. Er ist weder ein entschärfter Einsteiger-Foiler noch ein nervöses Spezialgerät für wenige Experten. Er deckt einen ungewöhnlich breiten Bereich ab.
Weil genau dort gutes Foilen beginnt. Eine stabile Flight Attitude macht das Segeln nicht langweilig und auch nicht einfach. Sie sorgt dafür, dass sich der Segler auf Druck, Balance, Trim, Moduswechsel und saubere Manöver konzentrieren kann. Gerade in Welle, bei Böen und bei höherem Tempo zeigt sich der Vorteil: Performance wird konstanter, besser abrufbar und deutlich kontrollierbarer.
Absolut. Mehr Kontrolle reduziert nicht die Herausforderung, sondern verschiebt sie auf ein höheres Niveau. In moderaten Bedingungen wirkt der iFLY oft erstaunlich zugänglich. Sobald Tempo, Druck und Seegang zunehmen, verlangt das Boot weiterhin präzises Timing, Gefühl und sauberes Segeln auf hohem Niveau. Genau das macht den Reiz für starke Segler aus.
Sailing skills und Trapez-Erfahrung. Das reicht aus, um auf dem iFLY15 ins Foilen einzusteigen.
Aber der iFLY funktioniert auch schon davor außergewöhnlich gut.
Einsteiger:
Mit dem NoFly Mode wird der iFLY15 innerhalb von Sekunden zu einem sehr gutmütigen und stabilen Verdränger-Boot. So lassen sich die Grundlagen Schritt für Schritt auf demselben Boot aufbauen, bevor es in den Flight geht.
Genau das macht den iFLY® besonders: Er ist nicht nur ein High-Performance-Foiler, sondern auch ein sehr effektives Lernboot. Bei leichtem bis mittlerem Wind und auf flachem Wasser gelingen die ersten Schritte besonders schnell. Coaching beschleunigt diesen Weg deutlich.
Fortgeschrittene Hydrofoil-Segler:
Mit wachsender Erfahrung erweitert sich das nutzbare Performance-Fenster massiv. Fortgeschrittene Segler können früher foilen, schneller segeln und in einem deutlich größeren Bereich die Kontrolle behalten.
Für sehr starke Segler geht der iFLY® RAZZOR Pro mit Differential Rake Control noch einmal deutlich weiter in Richtung maximale Performance und Foil-Tuning.
Ja. Der iFLY15 ist von Anfang an für beides ausgelegt. Einhandsegeln und Segeln zu zweit sind integraler Bestandteil des Konzepts und kein nachträglicher Kompromiss. Das Boot funktioniert solo ebenso überzeugend wie im Doppeltrapez zu zweit und ist für Crewgewichte bis 180 kg ausgelegt. In der Praxis deckt der iFLY15 ein breites Spektrum ab, vom Solo-Performance-Segeln bis hin zu Coaching, Training und gemeinsamen Sessions.
2 – Technology and Boat Design – Built for Control
High-End-Technik, seglerisch sauber umgesetzt.
Aus Sicht des Seglers ist das System nicht komplex in der Anwendung, sondern ein wesentlicher Teil dessen, was den iFLY® so kontrollierbar macht. Die vier T-Foils müssen während des Segelns nicht aktiv bedient werden. Das FlySafe® System arbeitet permanent im Hintergrund und stabilisiert die Flight Attitude in Echtzeit. Dadurch kann sich der Segler voll auf Trim, Speed, Winkel und Manöver konzentrieren.
Die Wand Sticks an beiden Rümpfen messen kontinuierlich und unabhängig voneinander die Flughöhe. Dieses Signal wird in ein hochentwickeltes mechanisches System im geschützten Bereich des Rumpfes übertragen. Von dort wird die Bewegung über Carbon-Gestänge direkt auf die Flaps der Hauptfoils weitergegeben, ähnlich wie bei einer Flugzeugsteuerung. Das System ist so ausgelegt, dass nicht jede kleine Welle sofort Unruhe ins Boot bringt. Genau das ist ein entscheidender Grund dafür, warum sich der iFLY15 im Flug so ruhig, stabil und berechenbar anfühlt.
Weil auf dem Wasser direkte Rückmeldung, Robustheit und Zuverlässigkeit zählen. Das FlySafe® System arbeitet vollständig mechanisch, ohne Batterien, ohne Laden und ohne elektronische Abhängigkeiten. Es reagiert unmittelbar, ist widerstandsfähig im täglichen Einsatz und konsequent auf reale Segelbedingungen ausgelegt.
Nein. Das System ist über Jahre hinweg gereift und im praktischen Einsatz immer weiter verfeinert worden. Es ist bewusst so konstruiert, dass es im Alltag mit sehr wenig Wartungsaufwand auskommt. Die Lager sind wartungsfrei und müssen nicht geschmiert werden. In der Praxis werden nach längerer Nutzung nur einzelne Gummielemente ersetzt. Darüber hinaus ist dieser Bereich des iFLY15 im normalen Betrieb nahezu wartungsfrei.
Im Gegenteil. Das FlySafe® System reduziert die Herausforderung nicht, sondern hebt das Niveau an, auf dem gesegelt werden kann. Das Boot bleibt auch dann besser kontrollierbar, wenn Druck und Geschwindigkeit zunehmen. Der Segler muss weiterhin sauber trimmen, Druck lesen, Winkel fahren und Manöver präzise ausführen. Der Unterschied ist, dass sich diese Fähigkeiten konstanter und mit deutlich mehr Vertrauen abrufen lassen.
T-Foils sind ein zentrales Element des gesamten iFLY® Konzepts. Sie ermöglichen frühes Abheben, stabile Manöver und eine ruhige, kontrollierte Flight Attitude über einen großen Einsatzbereich hinweg. Gleichzeitig hat sich dieses Konzept auch im absoluten High-End-Segeln durchgesetzt und ist heute Standard, etwa bei SailGP oder im America’s Cup.
Das System ist darauf ausgelegt, größere Schäden zu vermeiden. Der iFLY15 verwendet gezielt definierte, austauschbare Bauteile, die im Fall von Grundkontakt die Last aufnehmen. Die Lager der Hauptfoils sind in die Carbon-Struktur integriert und Teil eines Crashbox-Konzepts, das die umgebende Struktur schützt. Auch die Ruderfoils sind mit austauschbaren Lagern im Ruderkasten ausgeführt.
Die Idee dahinter ist klar: Nicht die Struktur soll Schaden nehmen, sondern gezielt ersetzbare Komponenten. Für den Eigner bedeutet das in vielen Fällen begrenzten Schaden und einen überschaubaren Reparaturaufwand, selbst in Situationen, die bei anderen Konzepten schnell teuer werden können.
Weil das Gesamtkonzept stimmig zusammenarbeitet. Das FlySafe® System, die T-Foils und die gesamte Geometrie sind auf ein Ziel hin entwickelt: Geschwindigkeit unter Kontrolle. Genau daraus entsteht die besondere Kombination aus frühem Abheben, echter High Performance und gleichzeitig hoher Beherrschbarkeit, auch in Bedingungen, in denen viele andere Foiler schnell unruhig oder schwer kontrollierbar werden.
3 – Handling, Slippen und Transport – Easy and Fast to Launch
Überraschend unkompliziert für einen Foiler. Die Foils sind beim iFLY® nicht fest montiert wie bei einer Moth, sondern lassen sich einfach hochziehen und wieder absenken, vergleichbar mit Schwertern und Rudern eines klassischen Beach Cats. Ein spezielles System hält die Ruderfoils sicher in der oberen Position, und die Foils liegen flach entlang der Rümpfe an. Dadurch lässt sich der iFLY® problemlos auf einem normalen Slipwagen bewegen, slippen und auch wieder anlanden.
Sehr schnell. Der iFLY® ist auf effizientes Aufriggen und schnellen Start ausgelegt und ist in der Regel in etwa 10 Minuten ready to sail, ausgehend vom Liegeplatz an Land.
Unkompliziert und flexibel. Der iFLY15 lässt sich auf einem normalen Straßentrailer transportieren, sowohl flach als auch diagonal. Mit einer Breite von 2,50 m bleibt das Boot in den meisten Ländern straßenzulässig und kann ohne Zerlegen transportiert werden. Das reduziert den Aufwand deutlich und macht den Transport einfach, egal ob zum Heimatrevier, zum Training oder zur Regatta.
4 – Sailing and Performance – Ready for Real Conditions
Sehr früh. Der iFLY15 ist auf ein extrem frühes Abheben ausgelegt. In der Praxis braucht es meist etwa 7 Knoten Wind, um sauber auf die Foils zu kommen. Sobald das Boot fliegt, kann Foilen bereits ab etwa 6 Knoten gehalten werden. Genau dieses frühe Abheben ist ein zentraler Teil des Konzepts, weil es deutlich mehr Foiling-Zeit ermöglicht, statt das Erlebnis auf wenige Bedingungen zu begrenzen.
Für nahezu alle realen Bedingungen. Flachwasser, Chop, Welle oder offenes Meer, der iFLY15 und der iFLY® RAZZOR Pro sind darauf ausgelegt, in all diesen Bedingungen kontrollierbar und leistungsfähig zu bleiben. In Kombination mit einem Windbereich von etwa 6 bis 25 Knoten ergibt sich eine ungewöhnlich breite Einsatzspanne. Genau das macht den iFLY® so praxistauglich im Alltag.
Sehr kontrollierbar. Böen und Dreher gehören zum echten Segeln, und genau dafür wurde der iFLY® entwickelt. Entscheidend ist dabei der scheinbare Wind. Da der iFLY mit bis zu etwa dem 2,5-Fachen der wahren Windgeschwindigkeit segeln kann, bleibt der scheinbare Wind oft deutlich konstanter als der tatsächliche Wind. Böen wirken dadurch weniger abrupt, und das Boot bleibt ruhiger und besser kontrollierbar, als man es von einem Foiler erwarten würde. Mit zunehmender Erfahrung kann der Segler dieses Fenster immer besser ausnutzen.
Frühes Abheben und effizientes Weiterfliegen.
Der iFLY15 hebt sehr früh ab, und genau dort beginnt ein besonders faszinierender Bereich des Segelns. Eine Böe von etwa 6 bis 7 Knoten kann bereits ausreichen, um das Boot auf die Foils zu bringen. Ist das Boot einmal in der Luft, reicht sehr wenig zusätzlicher Wind, um schnell weiter zu foilen, vorausgesetzt, Steuerung und Trim bleiben sauber. Entscheidend ist dabei der scheinbare Wind. Solange der Strömungszustand stabil bleibt und das Boot sauber weiterläuft, entsteht ein sehr besonderes Gefühl: hohe Geschwindigkeit bei scheinbar wenig Wind. Sobald ein Fehler passiert und man zurück in den Verdrängermodus fällt, braucht es wieder diesen initialen Impuls, um erneut abzuheben.
Für einen sauberen, schrittweisen Einstieg ins Foilen.
Der NoFly Mode ermöglicht es, das Boot kontrolliert im Verdrängermodus zu segeln und sich Schritt für Schritt an das Foilen heranzutasten. Er hilft Einsteigern, Vertrauen aufzubauen, bevor sie vollständig fliegen, und gibt erfahrenen Seglern eine zusätzliche Setup-Option, wenn Bedingungen stärker sind als erwartet oder bewusst konservativer gesegelt werden soll. Gleichzeitig bleibt der iFLY15 konsequent als Foiler ausgelegt und ist kein Kompromisskonzept.
Absolut. Eine kontrolliertere Flight Attitude reduziert nicht die Herausforderung, sondern verschiebt sie. Mit zunehmender Geschwindigkeit, mehr Druck und anspruchsvolleren Bedingungen verlangt das Boot weiterhin präzises Segeln, gutes Timing und ein feines Gefühl für das Boot. Genau deshalb bleiben sowohl der iFLY15 als auch insbesondere der iFLY® RAZZOR Pro für starke Segler langfristig extrem reizvoll.
High Performance mit Kontrolle.
Der iFLY® verfolgt bewusst einen anderen Ansatz: hohe Geschwindigkeit kombiniert mit einem deutlich breiteren nutzbaren Bereich. Frühes Abheben, echte Geschwindigkeit, Seetauglichkeit und ein großer Einsatzbereich werden hier in einem Konzept zusammengeführt. Genau das unterscheidet den iFLY® von vielen sehr spezialisierten Foilern.
5 – iFLY15 One Design oder iFLY® RAZZOR Pro – Die Unterschiede im Überblick
Ein kurzer Vergleich vorab. Die Unterschiede sind auf einen Blick erkennbar.
| Bereich | iFLY15 One Design | iFLY® RAZZOR Pro |
|---|---|---|
| Konzept | One-Design-Konzept mit direktem Einstieg ins Foilen | Performance-orientiertes Setup mit erweitertem Trim |
| Zielgruppe | Segler mit Trapez-Erfahrung, ambitionierte Einsteiger bis Fortgeschrittene | Sehr gute Segler, Regattasegler |
| Flight Control | FlySafe® | FlySafe® + MDT |
| Rigg | Standard-Rigg | Größere und variablere Rigg-Optionen |
| Charakter | Kontrolliert, direkt, schnell zugänglich | Kraftvoll, dynamisch, anspruchsvoller |
| Lernkurve | Schneller Einstieg | Fokus auf maximale Performance |
Die detaillierten FAQs darunter erklären, wie sich die Unterschiede auf dem Wasser auswirken.
Ein klarer Unterschied im Konzept. Der iFLY15 One Design ist darauf ausgelegt, kontrolliertes Foilen direkt zugänglich zu machen und über einen großen Bereich hinweg sauber segelbar zu bleiben. Der iFLY® RAZZOR Pro geht bewusst weiter in Richtung maximale Performance. Mehr Trim-Möglichkeiten, mehr Einfluss auf die Foils und höhere Lasten führen zu einem deutlich anspruchsvolleren Setup für erfahrene Segler.
Ein deutlicher Schritt in Richtung maximale Performance. Das Grundkonzept bleibt gleich, aber der iFLY® RAZZOR Pro erweitert das Leistungsspektrum spürbar. Größere Rigg-Optionen, spezifische Foil-Setups und vor allem MDT geben dem Segler mehr Einfluss auf die Hauptfoils während des Foilens.
Mehr Einfluss auf den Anstellwinkel der Hauptfoils während des Foilens. Mit MDT kann der Segler den Anstellwinkel der Hauptfoils aktiv verändern. In der Praxis bedeutet das mehr Performance-Potenzial durch mehr aufrichtendes Moment, mehr Druck im System und bessere Unterstützung für größere Riggs. Besonders auf Amwindkurs und im Regattamodus entsteht daraus ein klarer Performance-Vorteil.
Die nächste Ausbaustufe des gleichen Konzepts. Die Grundidee bleibt unverändert: Geschwindigkeit unter Kontrolle und stabile Flight Attitude. Der iFLY® RAZZOR Pro erweitert dieses Konzept gezielt in Richtung höherer Leistung und größerer Trimmtiefe.
Ja, genau so ist das System gedacht. Viele Segler starten auf dem iFLY15 One Design und entwickeln dort Flugsicherheit, sauberen Trim und ein feines Gefühl für das Boot. Darauf aufbauend lässt sich der Wechsel zum iFLY® RAZZOR Pro sinnvoll vollziehen, weil das Grundverhalten vertraut bleibt, während Leistung und Trim-Möglichkeiten deutlich zunehmen.
6 – Skills, Lernkurve und Coaching – Schneller Zugang zum Foilen
Sailing skills und Trapez-Erfahrung. Das ist die Grundlage, um auf dem iFLY15 ins Foilen einzusteigen. Gleichzeitig ist das Boot so ausgelegt, dass dieser Schritt deutlich realistischer wird, als man es von einem Performance-Foiler erwarten würde.
Sehr schnell. Die Kombination aus stabiler Flight Attitude und kontrollierbarer Geschwindigkeit gibt dem iFLY15 eine Lernkurve, die schneller ist als bei jedem anderen Performance-Foiler. Die meisten Segler mit Trapez-Erfahrung kommen schnell ins Foilen hinein und bauen Schritt für Schritt Sicherheit auf, statt gegen ein nervöses Setup arbeiten zu müssen.
Ein klar strukturierter Einstieg. Der NoFly Mode hilft weniger erfahrenen Seglern, Vertrauen aufzubauen, bevor sie vollständig in den Flight gehen. Gleichzeitig gibt er fortgeschrittenen Seglern eine zusätzliche Setup-Option, wenn die Bedingungen stärker sind als erwartet oder bewusst konservativer gesegelt werden soll. Trotzdem bleibt der iFLY15 konsequent als Foiler ausgelegt.
Nein. Coaching beschleunigt die Lernkurve auf jedem Niveau. Für Einsteiger verkürzt es den Weg in einen stabilen, kontrollierten Flug. Für fortgeschrittene iFLY® Segler verbessert es Manöver, Timing, Flight Control und Performance sowohl bei Leichtwind als auch bei mehr Druck. Zusätzlich verbessert Coaching Segeltrim, Rake Control, Mast Rotation und präzises Steuern. Selbst sehr erfahrene Segler stellen oft fest, dass wenige gezielte Anpassungen einen deutlichen Leistungssprung ermöglichen.
Ja. Der iFLY15 ist von Anfang an für beide Einsatzarten ausgelegt. Das Boot funktioniert einhand ebenso überzeugend wie im Doppeltrapez zu zweit. Damit deckt der iFLY ein breites Spektrum ab, vom Solo-Performance-Segeln bis hin zu Coaching, Training und gemeinsamen Sessions.
7 – Kauf, Produktion und Lieferung – In Europa gebaut, weltweit im Einsatz
In Europa. Das FlySafe® System wird in Deutschland entwickelt und gefertigt. Composite-Carbon-Bauteile wie die Rümpfe werden in Portugal bei CEC Portugal LDA, einem Unternehmen der CEC Catamarans GmbH, produziert. Vor- und Endmontage erfolgen ebenfalls dort. Damit verbindet der iFLY® deutsche Ingenieursleistung mit effizienter Fertigung und hoher Präzision im Composite-Bereich.
Ja. Der iFLY® wird weltweit ausgeliefert und ist heute in vielen internationalen Revieren im Einsatz.
Flexibel und praxisnah. Innerhalb Europas kann der iFLY® komplett zerlegt geliefert und vor Ort aufgebaut werden. Alternativ erfolgt die Endmontage direkt durch CEC Catamarans, idealerweise in Kombination mit Coaching. So entsteht nicht nur ein aufgebautes Boot, sondern auch ein sauberer Einstieg in Setup, Handling und Trim.
In der Regel vormontiert im Container. Für den internationalen Versand außerhalb Europas wird der iFLY® meist vormontiert im Container verschickt. In einen 20-Fuß-Container passen maximal zwei Boote. Alternativ ist auch eine Lieferung im zerlegten Zustand möglich, je nach Projekt und Zielregion.
Ja. Auf Wunsch erfolgt die Übergabe komplett aufgebaut und ready to sail, inklusive persönlicher Einweisung. Damit startet der Eigner direkt mit einem funktionierenden Setup und einem klaren Verständnis für Handling und Trim.
Sehr international. Der iFLY® wird aktuell in 27 Nationen gesegelt. Dahinter steht ein wachsendes Netzwerk aus Eignern, Events und Foiling-Seglern weltweit. Man wird damit nicht nur Eigner eines Boots, sondern Teil einer aktiven internationalen Szene.
8 – Modularität, Upgrades und Wartung – Entwickelt für langfristige Nutzung
Einfach nachrüstbar, gut reparierbar und flexibel anpassbar. Der iFLY® ist konsequent modular aufgebaut. Bauteile und Baugruppen sind gezielt austauschbar und nicht als feste Einheit ausgeführt. Dadurch lässt sich das Boot an Revier, Anforderungen und Fahrkönnen anpassen und technisch weiterentwickeln.
Alle Bauteile sind austauschbar. Der iFLY® kann vollständig zerlegt werden, inklusive Rümpfe und Querträger. Bei vielen Booten führen fest verbundene Strukturen dazu, dass Schäden schnell große Auswirkungen haben. Beim iFLY® können betroffene Bereiche gezielt ersetzt werden. Das reduziert Aufwand und Kosten und verbessert die langfristige Nutzbarkeit deutlich.
Nein. Für ein High-Performance-Foil-Boot ist der iFLY15 im täglichen Einsatz sehr unkompliziert. Die Systeme sind robust, mechanisch klar aufgebaut und auf den realen Einsatz ausgelegt. Das Boot ist nicht nur ein leistungsstarker Foiler, sondern auch langfristig praktikabel im Betrieb.
9 – Regatta und Community – Segeln, Austausch und Events
Das zentrale jährliche Event der Klasse. Der iFLY European Cup Le Mailly in Versoix bei Genf ist das wichtigste Treffen der iFLY® Segler. Hier kommen Eigner zusammen für Regatten, Coaching, Austausch und Community. Für viele ist dieses Event eines der Highlights der Saison.
Ja. Die iFLY Foiling Days sind speziell dafür konzipiert. Hier kann man den iFLY® auf dem Wasser erleben, testen und mit Coaching kennenlernen. Diese Events geben einen direkten Eindruck von Performance und Handling unter realen Bedingungen.
Ja. Der iFLY® kann sowohl in eigenen Events wie dem iFLY European Cup Le Mailly als auch in offenen Regatten gesegelt werden, zum Beispiel bei Veranstaltungen wie Texel, Hyères oder anderen Foiling-Events. Durch die kompakte 15-Fuß-Plattform und die vergleichsweise moderate Segelfläche ergibt sich ein sehr interessantes Rating für Mixed-Fleet-Regatten. Der iFLY® war zudem bei großen Foiling-Events wie der Foiling Week am Gardasee und in den USA vertreten.